Diepoldsau braucht Lösungen
Bildlegende Fotomontage: Wir schlagen vor den kĂĽrzesten Weg zwischen Chur und MĂĽnchen zu nutzen und an der Ausfahrt Kriessern zu kennzeichnen.
Ein Verzicht auf die Tagesvignette in von österreichischer Seite nicht zu erwarten, weil für die Vorarlberger eine Verkehrsentlastung der Stadt Bregenz absoluten Vorrang hat. Dafür müssen wir auch auf unserer Rheinseite Verständnis haben. Es besteht aber keine Notwendigkeit, den Verkehr mitten durch das Dorf Diepoldsau zu führen. Der kürzeste Weg von Chur nach München geht über Götzis-Kriessern. Deshalb ist als Sofortmassnahme die A13-Beschilderung nach München anzupassen und auf Götzis-Kriessern umzuleiten. Der Grenzübergang ist aufgrund der direkten CH-Autobahnanbindung und den bestehenden Umfahrungen dazu geeignet.
Für wenig Geld könnte der Halbanschluss Götzis kurzfristig zum Vollanschluss ausgebaut werden. Dies wäre eine Lösung für alle Rheintaler, in St. Margrethen, Au und Diepoldsau, aber auch Hohenems, Götzis und Mäder würden profitieren.
Die FDP Rheintal hat bereits vor einigen Wochen eine entsprechende Bitte an den Regierungsrat gerichtet, damit schnellstmöglich konstruktive Gespräche mit unseren Nachbarn aufgenommen und Sofortmassnahmen umgesetzt werden. Polternder Widerstand und die Ankündigung von Strassenblockaden sind derzeit sicher kontraproduktiv und können das sowieso schon schwierige Gesprächs-Klima vergiften. Wir empfehlen daher den Diepoldsauer Bürgerinnen und Bürgern, die Petition abzuändern: die Tagesvignette muss nicht verhindert, sondern bis nach Götzis ausgeweitet werden.
FĂĽr die FDP Rheintal
René Hutter
Präsident




