Gemeinsam informiert über Fusionsprojekt

Veranstaltung Gemeindefusion Rebstein-Marbach der FDP Rebstein und FDP Marbach

Ein heisses Thema wurde an diesem frostigen Montagabend im Restaurant Hub in Rebstein behandelt. Die bevorstehende Abstimmung über die Fusion der beiden politischen Gemeinden von Marbach und Rebstein und der Inkorporation der Schulgemeinden. Die Präsidenten der beteiligten Korporationen Alexander Breu (Politische Gemeinde Marbach), Andreas Eggenberger (Politische Gemeinde Rebstein), Ernst Dietsche (Primarschulgemeinde Marbach) und Roland Schönauer (Primarschulgemeinde Rebstein, Oberstufe Rebstein-Marbach) nahmen sich die Zeit, die Freisinnigen beider Dörfer über das Projekt zu informieren.

Komplexe herausforderungen meistern

Nach einer Einführung in das Projekt, beleuchtete jeder Präsident die grössten Herausforderungen für seine Organisation und wie diese im Alleingang, oder eben zusammengeschlossen, angegangen würden. Eine Spezialisierung in der Verwaltung, um den immer komplexeren Zusammenhängen gerecht zu werden, Bündelung von Aufgaben wie Liegenschaftsverwaltung sowie mehr Möglichkeiten in der Raumplanung waren die meistgenannten Vorteile. Negativ wurde der Verlust von Einfluss, von Nähe zu den Behörden, von Identität bewertet. Jeder einzelne Stimmbürger muss nun abwägen, was höher zu gewichtet ist.

Einige Fragen noch offen

Im Anschluss an die Referate gab es die Möglichkeit, Fragen zu stellen, welche auch reichlich benutzt wurde. Das Fragenspektrum war sehr breit, von Strassennahmen über Anzahl Schulräte bis zum Abstimmungsprozedere. Noch dauert es etwa zwei Monate, bis die finanzielle Unterstützung durch den Kanton abgeklärt ist. Erst dann ist eine abschliessende Meinungsbildung möglich. Obwohl, das wurde von den Podiumsteilnehmern betont, nicht die Finanzen den Ausschlag geben sollten. So wird das Thema auch in der wärmeren Jahreszeit noch das eine oder andere Gemüt erhitzen.